One-Pager oder Multi-Pager? Warum deine Website-Struktur über deinen Google-Erfolg entscheidet
- Katrin Rieck

- 12. Jan.
- 2 Min. Lesezeit

Wer vor dem Launch oder Relaunch seiner Website steht, landet schnell bei der Frage: Reicht ein schicker, moderner One-Pager aus, auf dem alle Infos untereinander stehen? Oder muss es die klassische Multi-Page-Website mit verschiedenen Unterseiten sein?
Die Antwort lautet wie so oft im Marketing: Es kommt auf deine Ziele an.
Doch gerade wenn du als Soloselbstständige oder KMU langfristig über Google gefunden werden willst (SEO) und verschiedene Dienstleistungen anbietest, stößt der One-Pager schnell an seine Grenzen. In diesem Artikel erfährst du, warum die Struktur deiner Seite das Fundament für deinen digitalen Erfolg ist.
Was ist was? Ein kurzer Check
One-Pager: Die gesamte Website besteht aus nur einer einzigen URL. Menüpunkte springen lediglich zu verschiedenen Abschnitten (Ankern) auf derselben Seite.
Multi-Pager: Eine klassische Website-Struktur mit mehreren Unterseiten (z. B. Home, Über mich, Leistungen, Blog, Kontakt). Jede Seite hat ihre eigene URL.
Warum der Multi-Pager die Nase vorn hat (besonders bei SEO)
Wenn ich Kunden strategisch berate, empfehle ich in 90 % der Fälle einen Multi-Pager. Hier sind die drei wichtigsten Gründe aus Sicht einer Marketing-Strategin:
1. Relevanz pro Keyword (Die SEO-Geheimwaffe)
Google rankt keine Websites, Google rankt Seiten. Wenn du Marketing-Strategie, E-Mail-Automatisierung und Social Media Management anbietest, möchte Google für jedes dieser Themen eine spezifische Seite sehen, die genau diese Suchintention bedient. Auf einem One-Pager müssten sich alle diese Keywords eine einzige URL teilen. Das Ergebnis? Google ist verwirrt, worum es auf deiner Seite im Kern geht, und stuft dich als weniger relevant ein.
2. Interne Verlinkung und Nutzerführung
Ein Multi-Pager erlaubt es dir, eine Informationsarchitektur aufzubauen. Durch strategische interne Verlinkungen führst du den Besucher (und den Google-Bot) tiefer in dein Universum.
Beispiel: Von einem Blogartikel über Newsletter-Tools verlinkst du direkt auf deine Leistungsseite „E-Mail-Marketing“. Das erhöht die Verweildauer und zeigt Google, dass deine Seite wertvollen, zusammenhängenden Content bietet.
3. Skalierbarkeit für dein Business
Dein Business wächst. Vielleicht kommt ein Onlinekurs über Ablefy dazu oder ein spezielles Launch-Management. Bei einem Multi-Pager fügst du einfach eine neue Unterseite hinzu. Ein One-Pager wird bei wachsendem Angebot schnell unübersichtlich, überladen und technisch langsam.
Wann macht ein One-Pager trotzdem Sinn?
Trotz der SEO-Nachteile hat der One-Pager seine Daseinsberechtigung:
Für zeitlich begrenzte Events oder Konferenzen.
Als reine Landingpage für eine spezifische Werbekampagne (z. B. Google Ads).
Für Portfolio-Seiten, bei denen das visuelle Design im Vordergrund steht und SEO keine Rolle spielt.
Strategischer Tipp: Der hybride Ansatz
Man muss das Rad nicht neu erfinden. Viele meiner Kunden starten mit einer starken, verkaufspsychologisch optimierten Startseite (die wie ein One-Pager wirkt), verknüpfen diese aber mit tiefgreifenden Unterseiten für die einzelnen Leistungen. So hast du das moderne Design eines One-Pagers kombiniert mit der SEO-Power eines Multi-Pagers.
Fazit: Struktur folgt Strategie
Bevor du dich für ein Design entscheidest, frage dich: Will ich aktiv über Google gefunden werden? Wenn die Antwort Ja lautet, ist der Multi-Pager die richtige Wahl. Er bietet dir den Platz, den du brauchst, um für deine Fachthemen als Expertin sichtbar zu werden.
Du bist unsicher, ob deine aktuelle Website-Struktur dein Wachstum eher bremst als fördert? Als Wix-Website Expertin und Marketing-Strategin helfe ich dir dabei, eine Struktur zu entwickeln, die nicht nur gut aussieht, sondern auch Klicks bringt.
Lust auf einen Website-Check? Lass uns gemeinsam schauen, wie wir deine Inhalte so ordnen, dass Google und deine Kunden dich lieben. Hier geht’s zu meiner Strategieberatung.


Kommentare